Schlagwort-Archiv: Fail

umabr

Top Fails – Fünf fiese Fehlkäufe

Hallo Ladies,

jeder greift mal daneben. Entweder hatte man einen schlechten Tag, war von übermäßiger Experimentierfreude beseelt, ist von Haus aus ein Verpackungsopfer oder schlicht und einfach dem Marketing auf den Leim gegangen – und schon liegen sie in der hintersten Schublade versteckt: Dinge, die frau niemandem weiterempfehlen würde!

Hier sind meine 5 Top-Fails.

umabr

1. uma Kabuki-Pinsel

Er war günstig. Seeehr günstig. Vielleicht passt deswegen zu diesem Pinsel nur ein einziges Zitat: „Mischung aus einem Nichtsnutz, der nichts taugt, und einem Taugenichts, der nichts nutzt“. Abgesehen davon, dass der Kabuki-Pinsel wahnsinnig harte, pieksende Borsten hat und einem damit die sorgfältig aufgebrachte Foundation aus dem Gesicht schabt, haart er auch noch wie ein Husky beim Fellwechsel. Wofür könnte man so ein Utensil bloß zweckentfremden? Seit diesem Fehlkauf mache ich jedenfalls einen großen Bogen um die uma-Theke.

essence-eye

2. Essence Augenbrauen-Stylist

Ich mag die Sachen von Essence. Deswegen vertraut man manchmal blind und geht davon aus, dass man damit nicht viel falsch machen kann. Böser Fehler. Das Augenbrauen-Set im USB-Stick-artigen Case kommt mit für mich unnützen Augenbrauenschablonen. Die beiden Puderfarben ermöglichen genau zwei Looks: den unsichtbaren Null-Effekt bei der hellen und den buschigen Theo-Waigel-Style bei der dunklen Nuance. Werden die kreidigen Farben mit dem drahtigen Minipinsel entnommen, staubt es wie auf einer Baustelle. Leider ändert sich das Dilemma auch mit anderen Pinseln nicht, und der verzweifelte Versuch, aus der hellen Nuance wenigstens noch eine getönte Augenbrauenmascara herzustellen, ist ebenfalls fehlgeschlagen. Einziger Nutzen: in dem Case könnte man wirklich kleinere USB-Sticks aufbewahren..

catrice-conc

3. Catrice Concealer-Palette

Man hört viel Gutes von Catrice. Verhört habe ich mich offenbar bei dieser kleinen Palette, die rein gar nichts für einen tut. Die ölig-schmierige Konsistenz der einzelnen Concealer führt zu einem ungleichmäßigen Fleckenlook, der heikle Stellen (Augenringe, Pickel etc) nicht abdeckt, sondern zum peinlichen Hingucker macht. Ein weiteres No-Go: die starke Parfümierung, die einem beim Auftragen die Tränen in die Augen treibt (sic). Während der Mottenkugel-Geruch lange hält, verabschiedet sich der Concealer (falls man das Wunder des gleichmäßigen Auftragens vollbracht hat) bereits nach einigen Minuten in die feinen Linien und Fältchen. Für mich ein absolutes Horror-Produkt!

essence-conc

4. Essence Stay Natural Concealer

Machen wir gleich bei den Concealern weiter. Und leider kriegt hier wieder Essence eine schlechte Bewertung. Der Applikator dieses Concealers ist ein kleiner Pinsel mit Kunststoffborsten, der zwar nicht piekst, aber die ziemlich flüssige Substanz auf der Haut auch nur hin- und herschiebt. Wenn man lange genug klickt, schüttelt und herumpinselt, arbeitet man den Concealer wunderbar in Linien und Fältchen ein, ohne überhaupt irgendeinen Abdeckeffekt zu sehen. Auch mit anderen Pinseln ändert sich nichts, es ist überhaupt keine Deckkraft vorhanden.  Dafür aber jede Menge Glanz, der die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Augenringe vom durchzechten Wochenende lenkt.

youthcode

5. L’Oreal Youth Code Serum

Natürlich gibt es auch bei den „namhafteren“ Marken echte Fails. Dazu zählt für mich das Youth Code Serum, von dem empfindliche Häutchen tunlichst die Finger lassen sollten. Bei den ersten paar Anwendungen merkt man noch nichts (nebenbei erwähnt auch keinen Verjüngungseffekt), doch dann kommt alles auf einmal: Kribbeln, Brennen, ausgetrocknete Stellen und rotfleckiger Ausschlag, der mindestens eine Woche zum Abheilen benötigt. Offenbar kommt das öfter und auch bei normalen Hauttypen vor, wenn man sich im Nachhinein mit juckendem Gesicht andere Reviews zu Youth Code durchliest. Tja, die hätte ich besser vor dem Kauf lesen sollen. Bis jetzt gruselt es mich, wenn ich das Fläschchen in meiner Schublade sehe.

Welches war euer schlimmstes Produkt – und was macht ihr mit euren Fehlkäufen? Wegwerfen, bunkern, an die ätzende Kollegin im Büro verschenken? 

Liebe Grüße,

Luna

Essence Pure Skin Nose Strips

Produkttest – Essence Pure Skin Nose Strips

Hey Ladies,

es wird Zeit für eine weitere Rezension.  Heute geht es um folgendes Produkt:

Essence Pure Skin Nose Strips

Es handelt sich dabei um Anti-Mitesserstreifen, die ähnlich wie ein Pflaster funktionieren. Sie werden auf die Nase aufgebracht und sollen die Poren durch einen Peel-Off-Effekt reinigen. Ein Heftchen enthält neben einer ausführlichen Anleitung drei einzeln verpackte Streifen, die laut Hersteller Mitesser schnell und effektiv entfernen, die Poren verfeinern und die Hauttextur verbessern sollen. Als Wirkstoffe sind Allantoin, Hamamelis und Grüntee-Extrakt aufgeführt. Das Ganze bekommt ihr für ungefähr 1,85€ in Drogerien, die Essence-Produkte führen.

Basis
Ich habe zum Glück nicht allzu viele Mitesser. Die wenigen fallen auch nur auf, wenn ich ungeschminkt bin und man sehr genau hinsieht. Trotzdem finde ich, dass eine gelegentliche Reinigung der Poren im Nasenbereich nie schaden kann. Vor etlichen Jahren habe ich schon einmal Anti-Mitesserstreifen benutzt, von denen ich aber alles andere als begeistert war. Mal sehen, was die Purifying Nose Strips von Essence können!

Anwendung
Nach Vorreinigung des Gesichts mit Waschgel und Gesichtswasser (oder nach dem Duschen) wird der Streifen mit trockenen Fingern auf das noch feuchte Näschen geklebt und sachte angedrückt. Die Passform finde ich toll, denn die Flügel des Streifens reichen dabei noch etwas über meine Nasenflügel hinaus – ein wenig in die Bereiche hinein, in denen ich erweiterte Poren habe. Eigentlich eine super Sache, dann wird dort gleich mitgereinigt!

Ich persönlich finde, dass der Streifen einen kühlenden Effekt hat – möglicherweise öffnet dies die Poren und „lockert“ die Unreinheiten? Durch die Restfeuchtigkeit auf der Haut haftet der Streifen bombenfest und härtet noch weiter aus. Die Nase und abgeklebte angrenzende Bereiche fühlen sich nach einigen Minuten wie einbetoniert an. Wer mit dem Strip auf der Nase lachen muss, verspürt aufgrund dieser enormen Haftung sogleich ein unangenehmes Ziehen, sodass es sich empfiehlt, ernst zu bleiben ;) Bestimmt nichts zu lachen haben hier die Mitesser, die ich hoffentlich nach der angegebenen Einwirkzeit von maximal 10 – 15 Minuten los bin.

Nach exakt einer Viertelstunde wird der Nasenzementstreifen angefeuchtet und ganz vorsichtig von außen nach innen abgezogen. Leider bleibt bei mir trotz ganz langsamem Abziehens die Hälfte der klärenden Klebeseite im Gesicht hängen – und damit auch die Mitesser. Die widerspenstige hellblaue Masse wird abgewaschen.

Ergebnis & Fazit
Nachdem alle Rückstände entfernt wurden, sehe ich auf der Nase (logischerweise) keinen Unterschied zu vorher. Des Weiteren fühlt sich alles genauso an wie vorher. Um die porenverfeinernde und hauttexturverbessernde Wirkung mitzunehmen, muss man wahrscheinlich mehrere Versuche mit einem Abstand von mindestens drei Tagen starten – was auch in Ordnung und normal ist. Ich sehe für wiederholte Anwendungen allerdings keine Notwendigkeit, wenn schon die erste Anwendung ein derart desaströses Ergebnis aufweist.

In dieser Ansicht werde ich auch zwei Tage später noch bestärkt. Trotz gründlicher täglicher Gesichtspflegeroutine ist die ein oder andere Pore, welche Kontakt mit dem Streifen hatte, verstopft. Es bildeten sich mehr Unreinheiten als zuvor und zur Krönung des Ganzen auch noch ein paar winzige rote Pickelchen. U-( Epic Fail!

In einigen anderen Reviews bekamen die Essence Pure Skin Nose Strips eine gute Wertung. Natürlich gilt es hier, wie bei allem, die individuelle Haut- und Porenbeschaffenheit zu beachten. Beim einen klappt es, beim anderen nicht. Eine gute Wertung kann ich für dieses Produkt leider nicht vergeben und rate von einem Kauf definitiv ab.

Habt ihr die Streifen schon einmal benutzt und haben sie bei euch so funktioniert, wie sie sollen?