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Schöne Haut trotz Neurodermitis: meine Tipps für den Winter

Hi ihr Lieben,

da bin ich wieder und wünsche euch erstmal ein frohes und gesundes neues Jahr! Ich hoffe, dass ihr ein schönes Weihnachtsfest sowie tolles Silvester hattet und der Kater am Neujahrsmorgen nicht allzu schlimm war 

Der Winter lässt sich derzeit zwar (noch) nicht so richtig blicken, aber dennoch möchte ich euch in diesem Artikel eine Handvoll verschiedener Tipps anbieten, wie die Neurodermitiker und empfindlichen Häutchen unter euch ihre Haut im Winter in den Griff bekommen und dem Jucken, den Hautrötungen und den lästigen Schüppchen Einhalt gebieten können. Dazwischen verstecken sich auch einige meiner Winterfavoriten. Ich möchte noch betonen, dass jede Haut individuell auf bestimmte Behandlungen und Produkte reagiert, deswegen mag der eine Tipp bei einigen gut funktionieren und bei den anderen nicht. Grundsätzliches, z.B. zu Ernährung und Unverträglichkeiten, habe ich bewusst weggelassen. Des Weiteren sind die typischen „Schübe“ bei Neurodermitis oft auch eine reine Kopfsache… daher kommen wir gleich zu:

Tipp #1 – Relax :)

Sei gut zu deinem Körper und deiner Haut. Dein Körper ist dein Freund und du solltest dein Bestes geben, ihm zu helfen! Wann immer es dir möglich ist, gehe entspannt und gelassen durchs Leben – durch innere Wut, unverarbeiteten Stress und den unausgesprochenen Perfektionismus, immer perfekt aussehen zu müssen, wird der Ausschlag nur schlimmer. Und diese Macht wollen wir ihm nicht zugestehen, oder?  Was gut für die Seele ist, ist auch gut für die Haut. Wer bei regnerischem, kaltem und müde machendem Wetter auf ein ruhiges und besinnliches Hobby wie z.B. Scrapbooken, Malen, Yoga oder Lesen setzt, schüttet mehr Serotonin aus, was nicht nur herrlich relaxt, sondern auch die Selbstheilungskräfte des Körpers effektiv aktiviert.

 

Tipp #2 – F*ck Bubble Baths

Ein heißes Schaumbad ist für viele der Inbegriff von Wellness im Winter. Probiert statt austrocknender seifiger Badezusätze solche mit rückfettenden Ölen (am Besten sparsam verwenden, damit die Haut nicht zugekleistert wird und später noch atmen kann) oder mischt euch euer ganz persönliches hautpflegendes Badesalz. Mischt Totes Meer-Badesalz mit ein wenig neutralem Öl (nicht mehr als ein EL pro Vollbad) und gebt ein paar wenige Tropfen ätherisches Öl dazu – Zitrone, Orange und Grapefruit geben euch im Winter ruckzuck gute Laune!

Oder testet einmal ein Haferflockenbad, das viele nährende Mineralstoffe und natürliche Öle enthält. Dazu einfach einen bis drei EL Haferflocken in ein stabiles, reißfestes Tuch geben, sorgfältig verknoten und in den (nicht zu) heißen Wasserstrahl hängen. Das Wasser nimmt dabei eine milchig-trübe Färbung an. Am Ende der Badesession könnt ihr euch mit dem Beutel auch noch einmal abreiben, damit die aufgenommene Feuchtigkeit versiegelt und eure Haut besonders zart und glatt wird.

 

Tipp #3 – Play It Soft

Locker geschnittene Klamotten, beispielsweise weite Pullover im Boyfriend-Style, sind wahre Alleskönner. Sie sind nicht nur stylisch, bequem und kaschieren das eine oder andere Pölsterchen nach Lebkuchen und Weihnachtsgans, sondern sind durch die verminderte Reibung auch für die Haut eine wahre Wohltat. Der Effekt lässt sich noch steigern, wenn ihr statt Grobstrick und Synthetikfasern auf fein gewobene Baumwollstoffe setzt. Diese sind atmungsaktiv und erleichtern es der Haut, sich etwas zu erholen. Zudem halten sie die Wärme mindestens genauso gut wie Wolle und Co. Tauscht also ruhig mal den dicken kratzigen Schal gegen die Kuschelweich-Variante!

 

Tipp #4 – Cremen, cremen, cremen

Hier scheiden sich bei den Neurodermitikern die Geister: die einen schwören auf Cremes und Lotionen mit möglichst hohem Ölanteil wie z.B. Linola, andere Häutchen fühlen sich unter diesem Ölfilm regelrecht erstickt und fangen wieder an zu jucken und sich zu röten. Welche Variante für euch gut ist, wird eure Haut euch zeigen – ein gewisser Anteil an Ölen sollte allerdings schon enthalten sein. Wichtig ist, dass im Winter möglichst auf ausufernde Experimente mit verschiedenen (gehypten) Cremes verzichtet wird. Die Verträglichkeit sollte natürlich an erster Stelle stehen.

Mein persönlicher Favorit für diesen Winter ist die Körpermilch Nachtkerze von Kneipp. Neben Nachtkerzenöl, das reich an Gamma-Linolensäure ist, sind außerdem 10% Urea und pflegendes Mandelöl enthalten – und vor allem ist es als Basispflege für Neurodermitiker bestens geeignet. Ich habe schon seit geraumer Zeit sehr rauhe (nicht akut entzündete) Stellen am Rücken und durch konsequente Verwendung dieser Körpermilch konnten einige Flächen bereits vollständig abheilen  In der Nachtkerzen-Serie von Kneipp gibt es außerdem noch einen Dusch- und einen Intensivbalsam sowie eine Intensivsalbe und ein Hautöl. Die Körpermilch kann ich jedem von Juckreiz Geplagten nur Wärmstens empfehlen! :)

 

Tipp #5 – Wasser marsch!

Klar, das wissen wir alle: viel trinken ist wichtig, gerade im Winter, wenn wir von vielen feuchtigkeitsentziehenden Faktoren umgeben sind. Für Leute mit trockener Haut ist es noch wichtiger, den Körper von innen ordentlich zu „befeuchten“, sodass nicht alles in der heißen Heizungsluft verdampft und lästige Hautschüppchen zurückbleiben. Bei der reichen Auswahl an heißen (nichtalkoholischen und nicht überzuckerten) Getränken sollte das nicht allzu schwer fallen. Es muss nicht immer Wasser sein: einen großen Boost für Beauty und Gesundheit gibt euch grüner Tee. Der schmeckt nicht nur himmlisch gut und stärkt die Abwehrkräfte, sondern gibt auch ein hervorragendes entgiftendes Gesichtswasser ab, das von allen Hauttypen vertragen wird und das Hautbild sichtbar verbessert. Ein Rezept für so ein Gesichtswasser findet ihr hier.

Tipp #6 – Hair & Head Care

Kennt ihr das auch? In der kalten Jahreszeit bekommt man offenbar leider schneller Schuppen als im Sommer.  Wenn die Haare also schon eine Extraportion Pflege kriegen, um nicht auszutrocknen, warum dann nicht auch gleichzeitig der Kopfhaut ewas Gutes gönnen? Dafür eignen sich zum Beispiel naturbelassenes Oliven- oder Kokosöl, das man kurmäßig in Haare und Kopfhaut einmassiert und mindestens eine Stunde, am Besten aber über Nacht einwirken lässt. So haben die Lipide genügend Zeit, in Haut und Haare einzuziehen und ihre wohltuende Wirkung zu entfalten. Auch selbstgemachte Leave-Ins mit einigen Tropfen Klettenwurzelöl sind ein super Nährstoffspender, wenn es mal schnell gehen muss. Nach dem Duschen werdet ihr so mit einer gesund glänzenden, fülligen Mähne sowie einer entspannten Kopfhaut belohnt.

 

So weit erstmal von mir…

Habt ihr auch hilfreiche Tipps und Tricks für Leidensgenossen?

Wenn ja, würde ich mich sehr über einen Kommentar von euch freuen :)

 

Alles Liebe und auf ein fabelhaftes 2014,

Luna ♥

clinique

Produkttest – Clinique 3-Phasen-Systempflege für Hauttyp #1

Hi ihr Lieben,

nach langem, verzweifelten Hin und Her und zahllosen Drogeriekäufen habe ich beschlossen, meiner armen, gestressten Haut etwas „Richtiges“ zu gönnen und dafür auch etwas mehr auszugeben, damit die neurodermitischen Leiden endlich ein Ende haben. It’s better to be save than sorry!

Über ein YouTube-Review bin ich erneut auf die 3-Phasen-Systempflege von Clinique aufmerksam geworden. Diese kennt man natürlich – nur überlegt man vor dem Kauf recht lange, ob man es wagen soll, weil der Preis der einzelnen Produkte (zumindest in der Originalgröße) unter Umständen etwas abschreckend wirken kann. Gerade als Allergiker überlegt man sich zweimal, so viel Geld auf einen Schlag auszugeben und was man tut, wenn dann Unverträglichkeiten auftauchen. Clinique halte ich persönlich allerdings für eine sehr vertrauenswürdige Marke – sie wirbt nicht umsonst mit dem Slogan „Allergiegetestet und 100% parfümfrei„. Ich benutze schon seit Jahren eine Foundation von Clinique und habe sie selbst in schlimmen Ausschlag-Zeiten ausnahmslos gut vertragen.

Was nun die 3-Phasen-Systempflege angeht, warteten auf der Homepage von Clinique gleich einige positive Überraschungen! :) Dort könnt ihr online-exklusive Startersets der Pflegelinie für günstige 27€ bestellen und bekommt noch zwei bis drei Proben nach Wahl dazu. Noch ein Pluspunkt: bei Unverträglichkeiten könnt ihr die angebrochene Packung innerhalb von zwei Wochen wieder zurückschicken. Außerdem könnt ihr auf der Seite zuvor einen Hauttypen-Test durchführen, um ganz sicher zu gehen, dass ihr auch das für euch richtige Set bestellt. Normalerweise habe ich Mischhaut mit sehr ausgeprägten Trockenheitszonen und habe mich deswegen als Hauttyp 1 (sehr trockene bis trockene Haut) eingestuft. Das Paket wurde zu meiner Freude sehr schnell geliefert, sodass die Testphase gleich eingeläutet werden konnte!

Sieht man mit der 3-Phasen Systempflege wirklich schon nach 10 Tagen einen Unterschied?

Clinique 3-Phasen-Systempflege #1

Das Set enthält die Liquid Facial Soap Extra-Mild (50ml), die Clarifying Lotion (100ml) und die Dramatically Different Moisturizing Lotion+ (30ml).

Die 3-Schritte-Anwendung, die ihr zweimal am Tag durchführen solltet, ist nun denkbar einfach:

#1:

Clinique Liquid Facial Soap Extra-Mild

Nach dem Abschminken beginnt ihr mit der Liquid Facial Soap, die Haut gründlich von Unreinheiten und abgestorbenen Hautzellen zu reinigen. Die Flüssigseife ist geruchsneutral und schäumt nicht. Schon eine winzige Menge bewirkt eine gute Reinigung. Im Gegensatz zu handelsüblichen Waschgelen, die Spannungen verursachen und die Haut merklich austrocknen, hat man hier ein vollkommen anderes Gefühl – durch die sanfte Formulierung wird der natürliche Schutzmantel der Haut nicht beeinträchtigt. Es bleibt durch die enthaltenen Extrakte aus Olive, Gurke, Gerste, Kamille und Sonnenblume genau die richtige Dosis an Hautfett erhalten und sie fühlt sich rundum wohl.

#2:

Clinique Clarifying Lotion

Für Schritt 2 schnappt ihr euch ein Wattepad und tränkt es mit der erfrischenden Clarifying Lotion. Dieses sehr milde Gesichtswasser (bei dem sich mir nicht ganz erschließt, warum es eigentlich Lotion heißt – wohl durch den pflegenden Effekt) entfernt dank einem kleinen Anteil an Salicylsäure auch die allerletzten Schüppchen und Ablagerungen, während Hamamelis eure Haut vor Reizungen aller Art schützt. Um den klärenden Effekt voll auszuschöpfen, behandele ich Stirn, Nase und Kinn sowie die Bereiche mit erweiterten Poren besonders intensiv. Manchmal glaubt man gar nicht, was die Clarifying Lotion noch so alles aus der Haut zieht, vor allem, weil die Seife schon ein tolles sauberes Gefühl hinterlassen hat.

#3:

Clinique Dramatically Different Moisturizing Lotion+

Zum Abschluss heißt es volle Pflege voraus mit der Dramatically Different Moisturizing Lotion+. Auch diese hat eine sehr flüssige Konsistenz, sodass kleine Mengen sich sehr gut verteilen lassen und die Lotion äußerst ergiebig machen. Sie zieht schnell ein, ohne einen störenden Film zu hinterlassen, und zeigt sich als hervorragende Base für Foundation und BB-Cream, die dadurch besonders lange halten. Auch nach einigen Stunden ist der Teint wie frisch geschminkt, nichts ist verrutscht, geschmolzen oder hat sich in den Poren abgesetzt. Abends verwende ich ein wenig mehr von der Lotion und nehme mir Zeit für eine entspannende Gesichtsmassage. So ist die Haut über Nacht optimal versorgt und hat genügend Zeit, die Wirkstoffe aufzunehmen. Auch in der Lotion finden sich Gurken-, Gersten- und Sonnenblumenextrakte wieder, zusätzlich ist ein hoher Anteil von stark pflegendem Sesamöl enthalten.

Kommen wir nun zum Ergebnis! *hype-alarm* :)

Ich benutze das 3-Phasen-Set für Hauttyp 1 nun gerade mal seit fünf Tagen und muss überwältigt feststellen: es braucht definitiv keine 10 Tage, um einen Unterschied zu sehen – diese Produkte sind so genial, dass sie schon nach drei Tagen selbst super empfindliche Neurodermitikerhäutchen zu überzeugen wissen. Nach Tag 1 ist man positiv überrascht und will gar nicht so recht glauben, wie ebenmäßig der Teint und wie weich die Haut nach nur zwei Anwendungen geworden ist. Als wäre das nicht schon schön genug,wird die Haut jeden Tag noch besser! Sie fühlt sich fantastisch gesund an – ein Zustand, den ich seit Jahren nicht mehr an mir gesehen habe – und strahlt von innen heraus. Kurz gesagt hat man mit dieser Systemanwendung das schöne Gefühl, seiner Haut rundum etwas Gutes getan zu haben. Nach vielen quälenden, entzündungsreichen Odyseen bin ich überglücklich, dass ich mich an diese erstaunlich ergiebige Pflegelinie herangewagt habe, und dass die Suche nach den perfekt verträglichen Produkten nun endlich ein Ende hat. Dieses Pflegeset, an den jeweiligen Hauttyp angepasst, kann ich jedem Einzelnen von euch von Herzen empfehlen – egal, ob ihr schon von Natur aus schöne Haut habt oder auf der Suche nach einer Lösung für problematische Haut seid. Ich persönlich werde bei Clinique bleiben und auch die teuren Originalgrößen nachkaufen, denn meiner Meinung nach kann man sein Geld nicht besser investieren. Wir haben nur eine Haut, und die sollte es uns definitiv wert sein! :)

Wie sieht es bei euch aus – welche Clinique-Produkte mögt ihr besonders gerne? Und habt ihr auch eins dieser Sets erfolgreich ausprobiert?

Balea Urea Nachtcreme

Produkttest – Balea Urea Nachtcreme

Hallo ihr Lieben,

das war vielleicht eine stressige Woche – doch hier ist wieder mal ein Review für die trockenen Häutchen unter euch. :)

Jeder von euch hat schon einmal von dem Wirkstoff Urea gehört und ihn wahrscheinlich auch schon einmal benutzt. Urea ist eine körpereigene Substanz, die in der Kosmetik und in pharmazeutischen Pflegeprodukten als Feuchtigkeitsfaktor eingesetzt wird. Ihr enormes Wasserbindungsvermögen macht sie zu einem idealen Zusatz für Cremes, welche sehr trockene Haut intensiv pflegen. Auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis wird der Harnstoff oft verwendet, um die typischen Spannungsgefühle und andere damit einhergehende Beschwerden zu mildern. Weiterhin besitzt Urea einen keratolytischen Effekt, der den entsprechenden Hauttypen zugute kommt. Das bedeutet, dass es in der Lage ist, kleine Hautschüppchen und Verhornungen zu lösen und zu glätten. Auch die Proteinstruktur der Haut wird damit auf natürliche Weise gestärkt – frei zitiert „hilft Urea der Haut, sich selbst zu helfen“. ;)

Um Cremes mit Urea zu erhalten, muss man nicht unbedingt in die nächste Apotheke gehen – auch die Drogerien bieten inzwischen breite Sortimente mit entsprechenden Produkten zu einem fairen Preis an. Eines davon ist die Urea Nachtcreme von Balea. Neben 5% von diesem Wirkstoff enthält sie hochwertige Sheabutter und Olivenöl, welche die Hautregeneration während der Nacht zusätzlich unterstützen. Eine Tube mit 50ml kostet circa 4,95€.

Balea Urea Nachtcreme

Sie ist von der Konsistenz und vom Tragegefühl her sehr angenehm und wohltuend. Natürlich ist sie etwas fester als „gewöhnliche“ Cremes und sehr reichhaltig, sodass die nährende Rezeptur die Haut über Nacht verwöhnen kann. Der Duft ist sehr dezent bis neutral und verfliegt schnell – ein weiterer Pluspunkt, da ich keine stark parfümierten Produkte im Gesicht mag.

Ich verwende diese Creme seit ungefähr zwei Wochen zweimal täglich und bin damit wirklich sehr zufrieden. Es gab keinerlei Reizungsreaktionen. In Sachen Pflegewirkung steht die Urea Nachtcreme von Balea den teureren Marken wie Eucerin und Co in Nichts nach. Im Vergleich zu der Alverde Ultra Sensitive Pflegecreme ist sie nicht komedogen und schneidet für mich um Längen besser ab. Wieso habe ich die nicht schon vorher im Regal entdeckt?? Vorhandene Hautschüppchen werden effektiv geglättet und der Bildung von neuen wird vorgebeugt, sodass sie bei entsprechend niedrigerer Dosierung selbst tagsüber eine ideale MakeUp-Unterlage abgibt – und das ohne „Slip and Slide“. Das Gesicht fühlt sich noch Stunden später sehr entspannt und gepflegt an. :)

 

Tipp #1:

Als Lip-Plumper leistet die Urea Nachtcreme Erstaunliches – durch das enorme Feuchtigkeitsbindevermögen werden die Lippen sofort aufgepolstert und sehen voller aus. Als Overnight-Kur oder einfach zwischendurch anwenden ;)

 

Tipp #2:

Für einen absoluten Feuchtigkeitsboost könnt ihr ein wenig Urea-Creme nach der bebe Power Nap-Maske auftragen – da haben Trockenheitsanzeichen aller Art keine Chance mehr!

 

Alles in allem kann ich die Urea Nachtcreme von Balea uneingeschränkt empfehlen – vor allen denjenigen unter euch mit trockener Haut, und / oder wenn ihr euch einfach mal verwöhnen wollt. :)

Auf die anderen Produkte aus der Linie werde ich noch ein Auge werfen, denn von der Lippenpflege über die Bodylotion bis zur Augencreme gibt es dort noch einiges zu entdecken. Habt ihr davon schon etwas ausprobiert und was könnt ihr empfehlen?

FaceCareRoutine

Meine FaceCareRoutine bei Neurodermitis

Hallo ihr Lieben,

alle Jahre wieder das alte Leid… wenn ihr auch Neurodermitis habt, wisst ihr, was ich meine: kaum gibt es einen Wetterumschwung, spielt die Haut verrückt und nichts geht mehr. Draußen strahlt die Sonne, und man ist viel unterwegs. Damit man dabei nicht glänzt wie ein glasiertes Spanferkel, verlangt die Gesichtspflege- und MakeUp-Routine nach leichteren Rezepturen, die dennoch nährend genug sein müssen. Von einer gesunden Geisteshaltung, halbwegs ausgewogener Ernährung sowie dem Genuss von viiieeel Tee und Wasser ausgehend, beginnt hier trotzdem die Sisyphusarbeit für den Allergiker: welche Produkte kann man kombinieren, ohne nach einigen Stunden wie eine schuppiges Reptil auszusehen?  Creme A verträgt sich nicht mit mit Foundation B, und Pflege C als Base sorgt dafür, dass sich das MakeUp binnen kürzester Zeit in ein unansehnliches Mosaik verschiedenster Nuancen verwandelt. Basiscreme DAC und Linola sind irgendwie zu schwer für den Sommer und verstopfen die Poren, Physiogel AI hinterlässt auf einmal einen ekligen gummiartigen Film, der die Haut nicht atmen lässt. Was vor ein paar Wochen noch wunderbar funktioniert und der Haut geschmeichelt hat, hat plötzlich genau den gegenteiligen Effekt, und noch ein paar Wochen später kann es schon wieder andersrum sein. 

Es ist einfach der Horror, vor allem, wenn man sich doch „nur“ einen makellosen Teint wünscht. Auf einer kaputten Leinwand sieht kein Bild wirklich gut aus, oder? Wenn ich mir bei YouTube die Videos von meinen Weltnetz-Lieblingsmädels Stylesuzi oder Bubzbeauty angucke, sieht es immer so einfach aus. Seufz. Ich möchte auch schon seit Längerem die Posts mit Fotos von mir versehen, damit die getesten Produkte bzw ihre Ergebnisse etwas anschaulicher werden… aber zuerst muss sich die Haut beruhigen, umstellen und abheilen können.

Bis zum Ende des Monats gibt es aufgrund all dieser Querelen das hier:

FaceCareRoutine

  • Sebamed Wasch-Emulsion: seifenfrei
  • DIY-Toner aus Grünem und Weißem Tee: entgiftet und gleicht unregelmäßige Hauttönungen aus
  • Kneipp Naturkosmetik Körpermilch Zitronengras & Olive:  ohne Parabene, Farbstoffe, Paraffin-, Silikon-, Mineralöle, tierische Inhaltsstoffe und ohne Stoffe mit hohem Allergisierungspotential
  • Alterra Hydro-Augencreme mit Traube und Weißem Tee für tagsüber und
  • Alverde Augencreme mit Augentrost für abends.
  • Dazu zweimal die Woche eine simple selbstgemachte Naturjoghurt-Maske, die die abgestorbenen Hautzellen sanft löst und die Haut mit zusätzlichen Proteinen versorgt.

MakeUp und BB-Creams aller Art werde ich beim Rausgehen nur sparsam und indoor gar nicht verwenden, höchstens ein wenig Mineralpuder, weil der nicht mit der Haut reagiert und trotzdem den „zerfressenen“ Teint optisch ein wenig ausgleicht. Mit dieser Produktzusammenstellung bin ich soweit zufrieden und denke positiv, nach zwei Tagen zeigt die Kombi immerhin schon erste Erfolge. Die Schüppchen werden weniger, wenn man mehrmals fleißig cremt. Alles fühlt sich schon etwas entspannter und glatter an und der Blick in den Spiegel ist nicht mehr so bedrückend. Ich hoffe, dass das so gut weitergeht… drückt mir die Daumen.

Habt ihr auch so problematische Haut? Was hat bei euch geholfen?